Wir haben unseren Azubi Joel gefragt, ob er nicht mal ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern will.
Warum ist zum Beispiel ein Praktikum vor Beginn der Ausbildung sinnvoll, wie sieht der Alltag in der Ausbildung aus, was erwartet künftige Auszubildende? Joel hat die Tasten geschwungen und wir sind begeistert!
Hier ist das Ergebnis:

 

Zwischenbilanz – Halbzeit meiner Ausbildung

 

Hallo! Ich bin Joel, 24 Jahre alt und erzähle heute ein bißchen was aus meinem Alltag in der Ausbildung zum Tischler.

Vor drei Jahren habe ich mich bei der Koitka Innenausbau GmbH für ein Jahrespraktikum beworben. Zu dem Zeitpunkt habe ich die Möbelstücke, die hier entstehen noch aus ganz anderen Augen betrachtet. Wow! Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass ich auch mal so individuelle Möbel bauen werde. Vor allem nicht, wenn man die angelieferten Rohmaterialen im Vergleich zu dem fertigen Möbelstück sieht, das nachher beim Kunden steht.

Durch das Jahrespraktikum konnte ich wirklich alle Facetten dieses kreativen Jobs kennenlernen und habe die Entscheidung getroffen, die Ausbildung zum Tischler zu machen. Ganz ehrlich: Macht ein Praktikum im Vorfeld! Mindestens zwei Wochen lang. So bleiben unerfreuliche Überraschungen aus, wenn man in der Ausbildung dann plötzlich feststellt, dass man daneben gegriffen hat.

Zu meinem Arbeitsalltag gehört die Fertigung der Möbelstücke in der Werkstatt und auch die Montage beim Endkunden. Diese Arbeiten sind sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Man muss die ganze Zeit voll bei der Sache sein und ja, die körperliche Anstrengung ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Eigenständiges planen und arbeiten an den Maschinen gehört außerdem dazu. Unser Maschinenpark ist hochmodern und bietet viele Möglichkeiten bei der Fertigung. Fehler gehören natürlich auch dazu, keine Frage. Glücklicherweise sind wir ein eingespieltes Team – wir können uns aufeinander verlassen und man steht mit seinen Fragen nicht allein da. Egal um was es geht, hier hat immer jemand ein offenes Ohr.

Und wenn die Anleitungen nach den ersten Tagen nicht mehr wie chinesisch klingen, macht die Arbeit sehr viel Spaß!

Mein Tipp an Euch: Macht ein Praktikum, stellt Fragen, informiert Euch. Und sucht Euch ein Unternehmen für die Ausbildung, in dem Ihr alle Facetten des Tischler-Handwerks kennenlernen könnt. Denn das besteht aus so viel mehr, als aus kleinen Reparaturen oder dem Einbau von Türen und Fenstern!